Akkadien - Wiki

Letzte Änderung: 30.06.2017


Hier findet Ihr alles, was Ihr über Akkadien wissen wollt. Wichtige Daten und Fakten, Grafiken und Beschreibungen warten auf Euch.

Alphabetischer Index

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A


- Akkadien -


Namensherkunft

Die Namensherkunft ist ungeklärt und geht wahrscheinlich auf die ersten Menschen bzw. Siedler zurück, die von "reichem Gut der dorten Erde" hörten.


Bedeutung

Die Bedeutung des Wortes "Akkadien" wird mit "Land des Lichts" übersetzt. Es wird vermutet, dass es auf die Mächtigen zurückgeht, die das Land erschufen.


Beschreibung

Als Reich Akkadien bezeichnet man das Land, das im Norden, Osten und Westen von hohen Gebirgen und im Süden von einem großen Meer (Westsee und Nebelbucht) begrenzt wird. Das Land bietet reiche Bodenschätze, wie Erze und Edelsteine, besitzt jedoch geringe Holzreserven.


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- Akkadischer Jahreslauf (mit irdischer Entsprechung) -


Das akkadische Jahr teilt sich in vier Jahreszeiten, die wiederum in je drei Monde geteilt sind.
Den Beginn des Jahres markiert der Tau (Februar), der zugleich der letzte Monat im Winter ist.
Dann folgen die drei Frühlingsmonate, die Saat (März), der Spross (April) und die Blüte(Mai).
Der Sommer schließt sich mit der Hitze (Juni), den langen Tagen (Juli) und dem Spätsommer (August) an.
Der erste Monat des Herbstes ist die Ernte (September), dem der Regen (Oktober) und der Sturm (November) folgen.
Die letzten beiden Monate des Jahres sind das Schneetreiben (Dezember) und der Frost (Januar).


Irdische Monatsnamen Akkadische Entsprechung
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Januar
Tau
Saat
Spross
Blüte
Hitze
Lange Tage
Spätsommer
Ernte
Regen
Sturm
Schneetreiben
Frost

Im Akkadischen gibt es zwei geläufige Arten ein Datum anzugeben:


Tag - Monat - Jahreszeit - Jahr Vierundzwanzigster des dritten Wintermonats, im Jahre 1473 24.3.W.1473
Tag - Monat - Jahr Vierundzwanzigster Tau, des Jahres 1473 24.1.1473

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F


- Feiertage Akkadiens -


Obwohl durch den Kalender bestimmt und durch den Glauben vorgegeben, weichen Folklore und Feiertage in den unterschiedlichen Regionen Akkadiens teils doch recht stark voneinander ab. Manche Stadt oder manches Dorf feiern ihren Schutzheiligen mit einem Gedenktag, der in anderen Regionen keine Bedeutung hegt. Während man in manchen Regionen am Abend vor der Ernte ein reiches Mahl zu sich nimmt, um für die Strapazen der folgenden Tage gewappnet zu sein, wird andernorts erst nach getaner Arbeit gefeiert. In manchen Teilen Akkadiens finden sich ganze Dorfgemeinschaften am Neujahrsmorgen zusammen, um am Feuer das neue Jahr zu begrüßen, nachdem einige Bewohner und die Priesterschaft über Nacht Wache gehalten haben. In anderen Gegenden nächtigt die ganze Dorfgemeinschaft am Feuer, um sich am Morgen in ihre Häuser zurück zu ziehen und dort im kleinen Kreise den Jahresbeginn zu feiern.


Die Haransnacht, zwischen dem Frost und dem Tau markiert die Jahreswende und gilt als besonders dunkel und heimtückisch. Traditionell werden in allen Teilen Akkadiens in dieser Nacht Wachen gehalten. Zu diesem Zweck werden Feuer entzündet, die die ganze Nacht über brennen und das Böse vertreiben sollen. Am Morgen, wenn der erste Sonnenstrahl die Erde berührt wird das neue Jahr begrüßt und allerorts gefeiert und kleine Geschenke werden unter Freunden und Familienmitgliedern ausgetauscht. Obwohl sich viele dunkle Geschichten um die Nacht ranken, in der der abtrünnige Gott angeblich seine Finger aus dem Jenseits nach den Seelen der Menschen ausstreckt, nimmt die Haransnacht dieser Tage eher immer mehr die Gestalt eines Volksfest an.


Vogelblüte, wird immer in der letzten Woche, im Tau gefeiert. Mädchen und Buben, die den Winter über die Vögel fütterten, werden von ihnen am Hochzeitsmahl beteiligt. So legen Eltern ihren gehorsamen und fleißigen Kindern am Morgen kleine Leckereien, süßes Brot oder Küchlein vors Fenster. Unartige und faule Kinder hingegen bekommen nichts. Bei einer Prozession, die vielerorts in Kostümen oder mit Masken begangen wird, tanzen die Kinder gemeinsam und feiern symbolisch eine Hochzeit, bei der eine Junge die Rolle des Bräutigams und ein Mädchen die der Braut einnimmt. Wird diesen beiden Rollen beim einfachen Volke kaum eine Bedeutung beigemessen, so gibt es unter Adligen und Reichen den Brauch, zu Zweckehen vorgesehe Kinder Jahr für Jahr immer wieder bei der Vogelhochzeit zu trauen, bis sie nach Akkadischem Gesetz heiratsfähig sind und eine echte Ehe geschlossen werden kann.


Das Saatfest ist ein mehrere Tage dauernder Zyklus, verschiedener Riten, die abgehalten werden, um eine reiche Ernte zu erbeten. Die Anzahl und Ausübung der Riten unterscheidet sich regional sehr stark, die wesentlichen Bestandteile sind im gesamten Reich jedoch die gleichen. Vor der Saat werden mit Gebeten und Weihritualen die Felder und Werkzeuge der Bauern von allem Unreinen gesäubert. Hierzu kommt oft geweihte Erde zum Einsatz und mancherorts werden sogar Kupferstücke im Boden vergraben. Zur ersten Aussaat des Jahres wird eine feierliche Prozession abgehalten, zu der die Ochsen, die die Pflüge ziehen und die Werkzeuge der Bauern und Knechte reich mit Blumen und Ranken geschmückt werden. Am Tag nach der der Aussaat werden Lämmer oder Kälber, selten auch Hasen als Symbole der Fruchtbarkeit geschlachtet und ihr Blut in Schalen aufgefangen, dann werden die Felder damit besprenkelt. Am Abend wird gefeiert und bei einem Festessen die geschlachteten Tiere verzehrt.


Zu Erntedank werden vor oder nach getaner Arbeit Gottesdienste und Feste abgehalten, um den Göttern für ihre Gaben zu danken.


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- Flüsse Akkadiens -


Flusslauf Länge in Meilen Besonderheiten
Azur 290 Wasser: milchig - weiss; Uferbereiche sind azurblau gefärbt
Opalion 215
Granat 480 Granatseifen
Obsid 195

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G


- Gesellschaft Akkadiens -


Es besteht eine 3 - Stände - Gesellschaft, die sich wie folgt aufbaut:

1. Stand 2. Stand 3. Stand
Geistlichkeit Adel Bürgertum
Erzpriester, Hohepriester, Priester, Diener König, Fürst, Graf, Freiherr, Baron, Ritter Handwerker, Händler, Bauern, Bürger, Gelehrte

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I


- Inseln Akkadiens -


Name Fläche (Meilen2) Besonderheiten
Insel des Südens Aufenthaltsort von Aussetzigen, Flüchtlingen und Verbrechern

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K


- Klima Akkadiens -


Das Klima des Reiches Akkadien wird in 6. Zonen untergliedert. Allgemein gilt, dass der Norden des Landes kälter und der Süden wärmer ist. Dazu kommt der Einfluss des Meeres im südlichen Landesbereich.

Zone Beschreibung Temperatur Min/Max (°C) Niederschlag (Jahresdurchschnitt)
1 milder Winter
heißer trockener Sommer
5 bis 35 675 mm
2 milder Winter
warmer Sommer
0 bis 30 1075 mm
3 milder Winter
milder Sommer
-5 bis 25 925 mm
4 kalter Winter
milder Sommer
-10 bis 20 750 mm
5 kalter Winter
kühler Sommer
-15 bis 15 600 mm
6 strenger Winter
kühler Sommer
-20 bis 10 475 mm

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M


- Maße und Gewichte Akkadiens -


Einheit Umrechnung
Masse 1 Tonne   = 1000 Kilogramm
1 Zentner   = 50 Kilogramm
1 Kilogramm = 1000 Gramm
1 Pfund    = 500 Gramm
Volumen 1 Liter Wasser = 1 kg Wasser
1,5 Liter    = 1 Kanne
10,0 Liter   = 1 Scheffel
50,0 Liter   = 1 Eimer
250 Liter    = 1 Fass
Länge 1 Meile      = 1609,344 Meter
1 Meter      = 10 Dezimeter
1 Dezimeter    = 10 Zentimeter
1 Zentimeter    = 10 Millimeter
1 akkadische Elle = 40 cm
Flächen 1 Meile2     = 2598988,110 Meter2
1 Hektar    = 10000 Meter2
1 Meter2    = 100 Dezimeter2 = 10000 Zentimeter2
1 Zentimeter2 = 100 Millimeter2

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R


- Religion Akkadiens -


Der akkadische Göttercanon


Der Canon besteht aus acht Gottheiten (im Folgenden als Gott oder Göttin bezeichnet). Sie haben ein verwandtschaftliches Beziehungsverhältnis zueinander, dass sich in fünf Generation gliedert. Diese Generationen stellen gleichzeitig eine Hierarchie dar. Die untere Abbildung stellt diese Verhältnisse bzw. Hierarchie dar. Der Erdvater (erste Generation) tritt in männlicher Erscheinung auf und ist der oberste Gott des Landes sowie der Hauptgott des Glaubens. Seine Geschwister spielen eine untergeordnete Rolle, sind aber dennoch nicht zu vernachlässigen. Sie alle kämpfen gemeinsam gegen den Feind. Hier verweise ich auf das Akkarillion. Dem Erdvater wird nur das Attribut des Wachens zugeordnet. Er ruht in den Tiefen der Welt und wacht über sein geschaffenes Land, seiner Schätze und seiner Bewohner sowie seiner Pflanzen und Tiere.

Der Erdvater hat einen Sohn, der Gott der Minerale (zweite Generation). Ihm werden die Attribute des Heilens und der Genesung zugeordnet. Der Gott der Minerale hat zwei Kinder (dritte Generation): der Gott der Erze und die Göttin der Edelsteine. Dem Gott der Erze werden die Attribute der Beständigkeit, der Dauerhaftigkeit, der Härte und der Zuverlässigkeit und der Göttin der Edelsteine die Attribute des Glanzes, des Ruhmes, der Treue und des Stolzes zugeordnet. Der Gott der Erze hat ebenfalls zwei Kinder (vierte Generation): der Gott der Metalle und die Göttin der Edelmetalle. Dem Gott der Metalle werden die Attribute des Erfolges, der Kraft und des Wohlstandes zugeordnet. Die Göttin der Edelmetalle ist die Mutter von Zwillingen (fünfte Generation): der Göttin des Goldes und dem Gott des Silbers. Sie tritt selbst nicht in Erscheinung, sondern nur ihre Kinder. Ihr werden deshalb keine Attribute zugeordnet. Die Göttin des Goldes symbolisiert die Sonne. Ihr werden die Attribute des Reichtums, des Königlichen und des Göttlichen selbst zugeordnet. Der Mond wird durch den Gott des Silbers symbolisiert. Ihm werden die Attribute des Gefühlsbereiches, der Harmonie und der Reinigung zugeordnet.


Akkadischer Göttercanon

Mundizia ist ein heiliger Ort! Hier ist man dem Einen, der alles schuf, am nächsten und spürt die Macht der Unverlöschlichen Flamme auf Erden am heißesten brennen. In Mundizia betraten der Erdvater und seine Geschwister die Welt und errichteten eine Festung zum Schutz. Alle Generationen von Gottheiten erblickten an jenem Ort das Licht der Welt. Von dort trugen sie den Kampf gegen den Feind Haran aus und trieben ihn in die Ödnis hinaus. Auf den Fundamenten der alten Festung wurde eine Abtei errichtet, um den Göttern nahe zu sein, sich selbst zu finden und um zu kuren. Jede Gottheit repräsentiert einen bestimmten Aspekt im Leben der Bevölkerung. Sie sind allgegenwärtig und werden regelmäßig bedacht und jeder Bewohner Akkadiens kann eine Gottheit oder mehrere Gottheiten anbeten. Diese Entscheidung wird von jedem selbst getroffen. Das Zeremoniell ist dabei keine feste Andacht. Die Gebete können zu jeder Stunde, an jedem Ort und zu jedem Anlass ausgeübt werden. An besonderen Feiertagen oder Ereignissen sucht man heilige Orte auf. Der heiligste Ort in Akkadien, ist, wie bereits erwähnt, Mundizia. Die Priester fungieren als Mittler zwischen den Menschen und den Gottheiten. Der spirituelle Glaube wird von den Priestern in alle Landesteile hinausgetragen. Nur Vinhalizier, die geweiht sind, besitzen das Recht als Mittler zu dienen und den Glauben zu verbreiten. Der Ort ihrer Weihe ist der Ort der Bögen von Mundizia.


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S


- Seen Akkadiens -


Name Fläche (Meilen2) Besonderheiten
Opalsee 300
Oberer
Kristallsee
110
Unterer
Kristallsee
270
Mondsee 40

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- Staats- bzw. Herrschaftsform -


Wahl- und Erbmonarchie

Weltliche Macht Geistliche Macht
König / Königin
Fürst / Fürstin
Graf / Gräfin
Freiherr / Freifrau
Baron / Baronin
Ritter
Herr v. Vinhalizia
Erzpriester
Hohepriester
Priester
Diener / Novize

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- Städte Akkadiens -


Stadt Einwohnerzahl Besonderheiten
Aquilon 12000 Sitz des Statthalters von Aquilon; Gelehrte und Weise
Vinhalizia 11930 Sitz des Obersten Priesters von Akkadien; Priester und Priesterinnen, Gelehrte und Weise
Angoporth 2950
Munditia - Bögen 2380 Priester und Priesterinnen
Falkon 5160 Sitz des Fürsten von Bretan
Adamar 4640
Hammerpfort 3750
Milvus 4170
Silberstein 3370
Torn 3030
Warburg 2730
Rubion 4650 Sitz des Grafen von Morell
Hirschfeld 4180
Kwandon 2740
Robur 3760
Salzbrück 3380
Waldhorn 3040
Azurion 5980 Sitz des Protektors von Azurion; Händler, Kaufleute, Kunsthandwerker, Seeleute

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- Stammbaum des Hauses Bretan -


Stammbaum Haus Bretan

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W


- Wälder Akkadiens -


Name Fläche (Meilen2) Besonderheiten
Königswald 2080 Eigentum des Königs
Grosser
Flederwald
1560
Kleiner
Flederwald
260
Grosser
Dämmerwald
6380 Heiligtum; es darf kein Holz geschlagen werden
Booklinger Wald 1040
Nebelwald 470

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Z


- Zölle -


Zoll Beschreibung
Schutzzölle auf einheimische Waren aus dem Reiche Akkadien unterliegen einem besonderen Schutz und sind günstiger als Importwaren
Einfuhrzölle auf importierte Waren, die im Reich Akkadien nicht heimisch sind und nicht produziert werden
Ausfuhrzölle auf exportierte Waren, die im Reich Akkadien heimisch sind und produziert werden
Binnenzölle zur Erhaltung und dem Ausbau von Brücken (Azurbrücke), Straßen und Wege im Reich Akkadien
Zollkontrolle im Hafen von Azurion, der Azurbrücke, an den Stadttoren

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